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ANK-Projekt des Monats

Tonaufnahmegerät im Wald

Schulhofentsiegelung Elisabeth-Langgässer-Gymnasium Alzey ANK-Projekt des Monats 10/2026: Entsiegelung und Begründung der Schulhoffläche

Zuwendungsempfangende: 

Kreisverwaltung Alzey-Worms

Projektträger: 

KfW

Förderprogramm: 

Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz, KfW 444 Entsiegelung und Einzelbäume

Maßnahmen: 

Schulhofentsiegelung

Handlungsfelder: 

Natürlicher Klimaschutz auf Siedlungs- und Verkehrsflächen

Laufzeit

laufend

07.05.2025 bis 13.06.2027

Verortung

Rheinland-Pfalz

Fördervolumen

90.859,48 €

Der Schulhof des Elisabeth-Langgässer-Gymnasiums in Alzey war ursprünglich vollständig mit Waschbetonplatten versiegelt – eine Gesamtfläche von etwa 500 Quadratmetern. Mit dem Projekt waren hier vor Ort große Veränderungen für die etwa 1.200 Schüler*innen, 111 Lehrkräfte und den Natürlichen Klimaschutz vor Ort möglich:

Die Versiegelung wurde entfernt und eine Kräuterwiese mit Spiel- und Ruhemöglichkeit angelegt. Mit der Pflanzung von Bäumen entstehen nun zudem schattige Bereiche, die Hitzeeffekte mindern. Das Wasser kann auf der gesamten Fläche wieder natürlich versickern. Gleichzeitig steht die Fläche als begrünte Feuerwehrzufahrt zur Verfügung. Hier werden Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung gezielt und sinnvoll miteinander verknüpft.

Projektziele

Zentrales Ziel des Projekts ist die Schaffung eines naturnahen, klimaresilienten Schulgeländes mit erhöhter Versickerungsfähigkeit des Bodens und natürlicher Abkühlung statt urbaner Hitzeinseln. Gleichzeitig entsteht ein naturnah gestaltetes Umfeld, das durch vielfältige Strukturen die Aufenthaltsqualität für die Schüler*innen erhöht.

Maßnahmen

Durch das Entfernen der Waschbetonplatten und deren Tragschichten konnte ein versickerungsfähiger Boden hergestellt werden. Gleichzeitig wurde auf eine kindgerechte gestalterische Bereicherung des Geländes geachtet: Es entstanden ein Kletterhügel, Klettersteine und eine kleine Sitzgelegenheit. Ergänzt wird die naturnahe Gestaltung durch die Pflanzung schattenspendender Bäume, Sträucher und einer artenreichen Blumenwiese, die dem Gelände ein vielfältiges, ökologisch wertvolles Gesamtbild verleihen. Auf diese Weise wurde die Schulhoffläche naturnah gestaltet und bietet nun wertvolle Lebensräume für verschiedene Tier- und Pflanzenarten sowie einen angenehmen Erholungsraum für die Schüler*innen und Mitarbeitenden.

Ergebnisse und Highlights

Der Hitzesommer 2026 hat es bereits gezeigt: Nach der Umgestaltung zeigen die neu geschaffenen Lebensräume auf dem Schulhof ein deutlich angenehmeres Klima. Die positiven Rückmeldungen der Nutzer*innen unterstreichen die Wirkung des Projekts. Das Projekt verdeutlicht, welches ökologisches Potenzial selbst kleinere Flächenentsiegelungen durch gezielte naturnahe Gestaltung entfalten können.