Neues KNK-Hintergrundpapier zu Meeren und Küsten veröffentlicht
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Das neue KNK-Hintergrundpapier zeigt, welche Rolle Meere und Küsten für den Natürlichen Klimaschutz spielen.
Meere und Küsten sind unverzichtbare Verbündete im Natürlichen Klimaschutz. Intakte marine Ökosysteme binden Kohlenstoff, stärken die Biodiversität und tragen dazu bei, die Folgen der Klimakrise abzumildern. Gleichzeitig sind sie selbst zunehmend durch Klimawandel, Nährstoffeinträge und intensive Nutzung belastet.
Das Kompetenzzentrum Natürlicher Klimaschutz (KNK) hat hierzu das neue Hintergrundpapier „Klimaschutz aus dem Meer – Wie Meere und Küsten Klimaschutz, Biodiversität und Klimaanpassung sichern“ veröffentlicht. Die Publikation zeigt, welche Rolle Meere und Küsten für den Natürlichen Klimaschutz spielen und wie die Projekte des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz (ANK) dazu beitragen, ihre Klimaschutzleistung zu stärken.
Meere und Küsten in der Klimapolitik
Ein Schwerpunkt des Hintergrundpapiers liegt auf der Bedeutung mariner Ökosysteme für die nationale Klimapolitik. Zwar werden Meere und Küsten bislang nicht im LULUCF-Sektor und damit auch nicht im nationalen Treibhausgasinventar berücksichtigt. Die laufenden ANK-Projekte schaffen jedoch die wissenschaftlichen und methodischen Grundlagen, um Kohlenstoffspeicherung und Treibhausgasflüsse in marinen Lebensräumen künftig verlässlicher zu erfassen und eine mögliche Einbeziehung in die Treibhausgasbilanzierung zu prüfen.
Übersicht der ANK-Projekte an Nord- und Ostsee
Darüber hinaus gibt das Hintergrundpapier einen Überblick über die 26 ANK-Projekte in Nord- und Ostsee. Sie erforschen unter anderem die Rolle von Salzwiesen, Seegraswiesen, Algenwäldern, biogenen Riffen, der Wassersäule und marinen Sedimenten für den Natürlichen Klimaschutz und setzen zugleich konkrete Maßnahmen zum Schutz und zur Wiederherstellung dieser Lebensräume um.
Zielgruppen und Nutzen
Das Hintergrundpapier dient als Fachinformation für Akteur*innen des Natürlichen Klimaschutzes, wie Kommunen, Landes- und Bundesbehörden, Naturschutzorganisationen, Forschungseinrichtungen sowie land- und forstwirtschaftliche Betriebe. Es bietet eine Grundlage für weiterführende Diskussionen rund um Förderrichtlinien, Maßnahmenprogramme und strategische Ansätze im Natürlichen Klimaschutz.